Vom 14. Januar bis zum 02. Februar ist es wieder so weit, die Elite des Welthandballs trifft sich zum Gipfeltreffen der 32 besten Handball-Nationalmannschaften der Welt. Im kommenden Jahr wird die 25. Ausgabe der Weltmeisterschaft zum allerersten Mal in der 86-jährigen Turniergeschichte in drei Nationen ausgetragen, nämlich in Kroatien, Dänemark und Norwegen. Dänemark tritt nicht nur als Gastgeber, sondern auch als amtierender Weltmeister an. 

WM-Handball in gleich drei Ländern 

Mit einer Gastgeberkonstellation, in welcher Kroatien geographisch neben den beiden skandinavischen Nationen Dänemark und Norwegen ein wenig heraussticht, geht es für die 32 besten Handball-Nationen der Welt am Anfang des kommenden Jahres um den prestigeträchtigen Weltmeistertitel. Dabei wird Kroatien gleich drei Arenen stellen, nämlich: 

Arena Zagreb (Zagreb) – Kapazität: 15 200 
Varaždin Arena (Varaždin) – Kapazität: 5 200 
Žatika Sport Centre (Poreč) – Kapazität: 3 700 

Die anderen beiden Austragungsarenen sind: 

Unity Arena (Oslo, Norwegen) – Kapazität: 15 000 
Jyske Bank Boxen (Herning, Dänemark) – Kapazität: 12 500 

Neben den drei Gastgeberländern sind weitere 15 europäische Nationen bei der WM 2025 dabei, während vier asiatische und fünf afrikanische Nationen, sowie fünf nord- und südamerikanische Länder das Teilnehmerfeld komplettieren. Da sich aus Ozeanien keine Nation qualifizieren konnte, gingen die beiden Wildcards an die Schweiz und die USA. 

Deutschland mit machbarer Vorrundengruppe 

Für die DHB-Männer ergab die Auslosung der Vorrundengruppe eine machbare Konstellation. Im Kampf um den Einzug in die Hauptrunde wird Deutschland auf die Schweiz, Polen und die Tschechische Republik treffen. Die tschechische Mannschaft nahm zuletzt 2015 an einer Handball-WM teil, während die Schweiz seit 1997 nur an einer Weltmeisterschaft teilnahm und ihre Qualifikation für die WM 2025 der Wildcard zu verdanken hat. Polen ist der konstanteste der deutschen Gruppenkontrahenten, denn die polnische Nationalmannschaft konnte immerhin regelmäßig an den Weltmeisterschaften teilnehmen und einige Male auch die Hauptrunde erreichen. 2015 und 2009 holten die Polen sogar die Bronzemedaille, während sie 2007 bei der WM in Deutschland das Endspiel erreichten, dort aber an der DHB-Auswahl scheiterten. Deutschland geht als dreimaliger Weltmeister in die WM 2025, wobei der letzte Medaillenerfolg der deutschen Handballer bei einer WM eben bei der Heim-WM 2007 vor 17 Jahren war. 

In der Gruppe B bekommt es Gastgeber Dänemark neben Italien gleich mit zwei afrikanischen Nationen zu tun. Der siebenmalige Afrikameister Algerien sowie der zehnmalige Afrikameister Tunesien werden alles daransetzen, einen der ersten drei Plätze zu belegen, welche einen Platz in der Hauptrunde garantieren. In der Gruppe F kommt es zu einem Duell zweier mehrfacher Welt- und Europameister, nämlich Schweden und Spanien. In der Gruppe H treten die Gastgeber aus Kroatien unter anderem gegen den amtierenden Afrikameister Ägypten an. Die Kroaten wollen im eigenen Land erneut großes erreichen und nach 2003 zum zweiten Mal in Verbandsgeschichte den WM-Thron besteigen. 

Gruppen 

Gruppe A: 

Deutschland 
Tschechische Republik
Schweiz
Polen 

Gruppe B: 

Dänemark (Gastgeber)
Italien
Algerien
Tunesien 

Gruppe C: 

Frankreich
Österreich
Katar
Kuwait 

Gruppe D: 

Ungarn
Niederlande
Nordmazedonien
Guinea 

Gruppe E: 

Norwegen (Gastgeber)
Portugal
Brasilien
USA 

Gruppe F: 

Schweden
Spanien
Japan
Chile 

Gruppe G: 

Slowenien
Island
Kuba
Kap Verde 

Gruppe H: 

Ägypten
Kroatien (Gastgeber)
Argentinien
Bahrain